Räum Deinen Blog auf
Juni 23, 2008 by Markus

Wer schon über längere Zeit einen eigenen Blog betreibt, wird vielleicht wissen, dass einige Bereiche mit der Zeit relativ unübersichtlich werden können. Deswegen ist es sinnvoll Deinen Blog regelmäßigen Abständen aufzuräumen oder neu zu strukturieren.
Eine bessere Übersicht kann langfristig eine Menge Zeit sparen. Dieser Artikel ist eher für WordPress Benutzer verfasst worden. Solltest Du eine andere Software verwenden, kannst Du bestimmt auch einige Tipps auf Dein Blog-System übertragen.
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WordPress aktualisieren
Eine alte WordPress Installation laufen zu lassen, um nicht mit eventuellen Kompatibilitätsproblemen konfrontiert zu werden, ist nicht gerade der eleganteste Weg. WordPress Updates beinhalten in der Regel immer sicherheitsrelevante Updates!
Sehr wahrscheinlich wird die nächste WordPress Version (2.6) eine automatische Update Funtion des WordPress Kerns beinhalten.
Weitere Informationen dazu auf dem WordPress Deutschland Blog und (für erfahrene User) auf der WordPress Entwickler Seite.
Ein kleiner Tipp: Anpassungen des Blogs sollten möglich nicht durch Änderungen des Codes im WordPress Grundsystem (Core) durchgeführt werden. Es ist eigentlich fast immer möglich alle Änderungswünsche durch die Installation neuer Plugins oder Modifizierungen am Theme durchzuführen.
Was Du am WordPress System geändert hast, ist nachher oft schwer nachzuvollziehen. Bei einem Update werden dann die Änderungen eventuell einfach überschrieben.
Der Grund, warum alte WordPress Versionen (oder auch andere Software) so anfällig für Angriffe von außen sind ist, dass sämtliche Sicherheitslücken alter Versionen auf der WordPress Seite dokumentiert werden und Hacker / Cracker / Script Kiddies dies so sehr leicht ausnutzen können.
Plugins – Neuste Version?
Was als eine Selbstverständlichkeit gelten sollte, wird anscheinend von vielen Bloggern vernachlässigt: Das regelmäßige Update der Plugins. Nicht immer updaten die Entwickler ihre Plugins wegen neuer Features: Sehr oft sind Sicherheitsupdates der Grund für neue Versionen.
Seit WordPress 2.5 ist es kinderleicht die Plugins mit einem automatischen Update auf dem neusten Stand zu bringen.
Plugins – Alle aktiv? Viele ungenutzt? Alle benötigt?
Viele Blogger experimentieren viel mit ihrem Blog! Das ist auch gut so. Denn nur der Vergleich, was gut ankommt und was nicht, kann letztendlich wirklich zum Erfolg führen. Doch beim Testen verschiedener Plugins wird auch häufig vergessen, nicht genutzte wieder zu löschen. Zum einen nehmen sie einen (geringen) Anteil Deines Webspace ein zum anderen bergen sie in seltenen Fällen auch ein weiteres Sicherheitsrisiko.
Gleichzeitig können auch aktivierte Plugins ungenutzt sein. Überfliege doch mal die Liste und prüfe die Abhängigkeiten. Wenn Du denkst, das Plugin könnte nicht mehr benötigt werden, deaktiviere es, lass es eine Woche so auf dem Webspace:
Wenn Du innerhalb dieser Woche doch feststellst, dass einige Bereiche Deines Blogs nicht mehr funktionieren, kannst es wieder aktiviert werden Wenn nicht: Löschen!
Entwürfe – Kann man das noch veröffentlichen?
Wenn Du zu den Bloggern gehörst, die Ideen und kurze Gedanken in Entwürfen speichern, ist es manchmal sinnvoll die ganzen Texte ein mal zu lesen und dann sofort zu entscheiden, welche sich überhaupt noch für die Veröffentlichung eignen.
Mein Tipp: Entwürfe eher dazu nutzen, schon fertig geschriebene, nicht veröffentlichte Blogeinträge zu speichern. Es wird die Zeit kommen, in der es nicht möglich ist, im gewohnten Rhythmus Blogposts zu veröffentlichen. Dafür einige Beiträge in der Hinterhand zu haben, kann sehr hilfreich sein.
Blogroll ausmisten
Besuch doch einfach jeden Blog deiner Blogroll und schau, ob überhaupt noch relevante Themen dort veröffentlicht werden oder und ob die Seite vielleicht schon monatelang brach liegt. Vielleicht noch schlimmer: Die Seite nur noch mit massiv Werbung geparkt wird.
Eine Blogroll sollte als zusätzlichen Service für den Besucher Deines Blogs gesehen werden, der relevante und Interessante Links liefert.
Regelmäßige Besucher und Subscriber Deines Blogs, bauen mit der Zeit wahrscheinlich ein Art Vertrauensverhältnis zu Dir und Deinen Texten auf. Die Blogroll kann als eine persönliche Empfehlung gesehen werden: Diese Seite ist gut und liefert interessanten Inhalt. Enttäusche Deine Besucher nicht.
Defekte Links entfernen
Das gleiche, was für die Blogroll gilt, sollte im Ansatz auch für externe Links gelten. Im Netz gibt es einige Online-Tools, die externe Links überprüfen.
http://validator.w3.org/checklink
Wer lieber auf eine Software setzt, kann das kostenlose Tool Xenu’s Link Sleuth zu dem Zweck verwenden.
Update: Ganz neu entdeckt: Das Broken Link Checker WordPress Plugin. Ein kleiner Bericht ist hier zu finden.












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