Twitter wie Unternehmen managen: CoTweet jetzt für alle – Funktionsumfang und Erklärung
Juli 12, 2009 by Markus
Viele Unternehmen entdecken zur Zeit Twitter, wollen es im großen Stil nutzen, haben aber ganz andere Ansprüche als Privatanwender.
CoTweet soll diese Lücke jetzt schließen und bietet zahlreiche Verwaltungsoptionen, die besonders gut auf Unternehmen zugeschnitten sind.
So ist es möglich, mehrere Accounts zu verwalten und Aufgaben zu delegieren.
Erst seit kurzem können auch Privatanwender CoTweet vollkommen kostenlos zu nutzen. Deswegen möchte ich auf die Funktionen der Seite heute etwas detaillierter eingehen. Vorweg: Nicht nur für große Unternehmen ist CoTweet interessant.
Sehr übersichtliches Interface
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Auf den ersten Blick, macht cotweet einen sehr übersichtlichen Eindruck. Es erinnert ein wenig an einen E-Mail Client. Die Anzahl, neu eingegangenen @Replies und Direktnachrichten, werden direkt neben dem dazugehörigen “Ordner” angezeigt.
Optionen einzelner Tweets

Wie hier zu sehen ist, kann mit einer einzelnen Nachricht bei CoTweet ganz schön viel angestellt werden:
Aufgaben bezüglich eines Tweets delegieren

Dies ist wohl die Key-Funktion, warum CoTweet für Unternehmen so interessant sein könnte. Es ist möglich, einzelne Tweets anderen Personen zuzuweisen.
Beispiel: Ein Unternehmen mit sehr hohem (Twitter)Bekanntheitsgrad, erhält täglich massig @Replies und Direktnachrichten. All diese, werden von einem Praktikanten Angestellten gelesen und anschließend an die richtige Abteilung weitergeleitet, welche natürlich auch mit CoTweet arbeitet.
Besonders wichtige Tweets werden anschließend direkt an den Chef weitergeleitet, sodass er von seinem eigenen Account (auch aus CoTweet) antworten könnte.
- @Replys versenden
Das Antworten auf Tweets (@Replys) gestaltet sich bei CoTweet besonders übersichtlich. Hier kann, so wie immer wenn eine Nachricht rausgeht, auch der sendende Twitter Account geändert werden. Über die Auswahl oben rechts, kann ein @Reply Tweet immer in eine Direktnachricht und umgekehrt konvertiert werden.
Die Konversation wird anschließend auch sehr übersichtlich dargestellt. Dies auch für weitere (Verwalter-)Personen, die Zugriff auf diesen CoTweet Account haben.
Eingang archivieren
Ähnlich wie bei Google Mail, können Direktnachrichten und @Replies archiviert werden. Sie verschwinden dann aus der Ansicht, können aber später wieder aufgerufen werden.
bit.ly Integration

Für jeden bit.ly Link kann die Statistik innerhalb von CoTweet angezeigt werden.
Wer selbst einen bit.ly Account besitzt, um die Klicks auf seine Links zu tracken, der kann in den Einstellungen den API-Key eingeben und schon werden die unter CoTweet gekürzten Links auch mit dem bit.ly Account abgeglichen.
neuen Tweet schreiben – für später planen

Neben dem direkten Senden von Tweets, ist es bei CoTweet auch möglich, ein Update zu planen, d.h. den Text zu einem späteren Zeitpunkt automatisch absenden lassen.


Bis zum geplanten Sendezeitpunkt, kann die Nachricht bei CoTweet unter Scheduled auch wieder gelöscht werden, sodass nicht rausgeht.
CoTags Verwaltung

CoTags sind im Regelfall zwei Buchstaben der Initialen des TweetAutors. Am besten kann das wahrscheinlich am CoTweet Twitter Hintergrund gezeigt werden:

Jedem Mitarbeiter wurde ein CoTag zugewiesen. So ist für die Follower sofort erkennbar, wer den Tweet verfasst hat. (Beispiele: Microsoft + Twitter API Team)
Twitter nach Wörtern durchsuchen
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Durch das Menü Search Twitter können, ähnlich wie bei TweetDeck oder TwitHive, Stichwörter überwacht werden. Unternehmen könnten dieses Feature dazu nutzen, den eignen Namen bei Twitter zu überwachen und eventuell sogar selbst auf einige Tweets Stellung zu nehmen.
Privatnutzer könnten auf diese Weise mehr Menschen mit gleichem Interesse auf Twitter ausfindig machen.
Fazit
CoTweet hat einen komplexen Funktionsumfang ist aber trotzdem recht einfach zu bedienen.
Auch für mich als Privatanwender ist die Seite als “Twitter Client” sehr interessant. Zwar brauche ich persönlich nicht Aufgaben an andere delegieren, was für Unternehmen sicherlich der Hauptgrund für die Nutzung von CoTweet sein wird, aber die anderen Features haben mich schon nach der kurzen Zeit, in der ich CoTweet testen konnte, vollkommen überzeugt.
Die Seite ist – im Gegensatz zur offiziellen Twitter Seite – ziemlich schnell.
Was CoTweet nicht kann, sind Sound- und Bildschimnotifications, wie man sie von Desktopclienten kennt. Da sie mich persönlich sowieso immer nur im Arbeitsablauf stören, vermisse ich sie auch nicht.
Auch einen Bildupload sucht man vergeblich. Dies müsste man dann direkt über TwitPic oder ähnliche Dienste abwickeln.
Manchmal wundert es mich schon, welch komplexe Programme für einen Dienst erforderlich sind, auf dem man lediglich eine Nachricht mit 140 Zeichen schreiben kann. CoTweet macht diesen Job aber sehr gut und ehrlich gesagt wundert es mich ein wenig, dass CoTweet kostenlos angeboten wird.












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