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Chitika Studie: Intelligente Menschen klicken weniger auf Werbung

Februar 15, 2010 by  

chitika-studie-kleinChitika ist, zumindest in den U.S.A., ein sehr großer Werbepartner für viele Webseiten. Laut eigenen Angaben werden jeden Monat über 2 Milliarden Online-Werbeanzeigen ausgeliefert.

Nun hat dort eine hauseigene Studie ergeben, dass die CTR (click-through rate / “Durchklickrate”) in Staaten mit höheren Bildungsabschlüssen viel geringer ist, als in denen mit hohen Bildungsabschlüssen.

Vergleich ganzer Staaten – Die Studie

chitika-studie-bildung

Im Originaltext der Chitika Studie heiß es

The two states with the lowest ad click rate, Massachusetts and Washington, showed a much higher rate of college education than the national average.  West Virginia, which boasted the highest click rate, also had the lowest percentage of college graduates over the age of 25 in its population.
Quelle

frei übersetzt

Die beiden Staaten mit der niedrigsten Klickrate, Massachusetts und Washington, zeigten eine viel höhere Rate an Bildungsabschlüssen als der nationale Durchschnitt. West Virginia, wo die höchste Klickrate festzustellen war, hatte auch die geringste Anzahl an Bildungsabschlüssen bei Menschen über 25.

Wie sollten Blogger und Webseitenbetreiber mit diesen Informationen umgehen?

Ob der Vergleich zwischen Bildungsabschlüssen in Staaten und CTR überhaupt so valide ist, ist schwer zu beurteilen. Grundsätzlich ist ein Zusammenhang zwischen CTR und Intelligenz aber recht wahrscheinlich Go Here.

Auch wenn ein Blog eine recht gebildete Leserschaft besitzt, sollte er aber meiner Meinung nach, nicht sofort die Finanzierung durch Werbeeinnahmen an den Nagel hängen. Vielleicht ist eine Anpassung der Werbung, z.B. durch gezielte Suche nach geeigneten Sponsoren, hier eher sinnvoll.

Schließlich sind es oft auch die Menschen mit höheren Bildungsabschlüssen, die für Unternehmen Entscheidungen treffen und durch Werbung auf passende Produkte aufmerksam gemacht werden können.

Ausgereifte, kontextsensitive Werbung wird dies natürlich auch berücksichtigen wollen und beispielsweise, bei einem wissenschaftlichen Artikel, nicht die neusten Handygames bewerben. Auch wenn dies leider immer noch oft passiert.

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